Am Puls der Zeit haben wir uns in vorhergehenden Blogs mit den wachsenden Umsatzzahlen für klassische Kalender beschäftigt. Während Bildkalender nie von der Wand verschwunden sind, mussten sich Timer, Taschenkalender & Co. zumindest zeitweise durch eine Durststrecke kämpfen.
Beflügelt wird der Boom der Papierkalender durch einen Zielgruppenmix, der von reifen Semestern bis zu den Digital Natives reicht. Als treue Fans grüßen die Vertreter der konservativen Fraktion, in Deutschland weit verbreitet.
Nach dem Motto „lieber analog als digital“ bestätigen insbesondere Frauen das Klischee, sich nur in überschaubaren Grenzen mit Technik auseinandersetzen zu wollen. Wie wissenschaftliche Studien attestieren, ist beim weiblichen Geschlecht auch der „Need for Touch“, das Bedürfnis nach Berührung, stärker ausgeprägt als bei den Männern.
Darüber hinaus entdecken mittlerweile auch junge Zielgruppen zusehends die Qualitäten der klassischen Zeitplaner und nutzen die haptische Version mindestens als Komplementärmedium. Ein Trend, der sich zielgruppenübergreifend beobachten lässt.
Insbesondere wieder angesagt: Notizkalender, Taschenkalender, Familienplaner sowie Orga-Kalender für Wand und Schreibtisch.
Ein Indikator für die kritische Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen der diversen Medien zur Zeitplanung sind auch all die Online-Beiträge zum Thema, z.B. unter dem Stichwort „analoge vs. digitale Kalender“.
Wie ein Coach in seinem Blogbeitrag zur Frage: digitaler Organizer oder Papierkalender? so treffend vorausschickt: Welches Medium man wählt, sollten die persönlichen Bedürfnisse und beruflichen Anforderungen bestimmen.
Ein kurzes Update zum Pro und Contra mit Fokus auf Termin- und Organisationskalender.
Auch im Einsatz als Werbebotschafter stoßen die smarten Tools an ihre digitalen Grenzen. Abgesehen davon, dass Orga-Funktionen meist integraler Bestandteil der Software sind, formiert sich mittlerweile zielgruppenübergreifend Unmut über all die unerwünschte Werbung im Web. Kaum anzunehmen, dass man mit Werbebotschaften im digitalen Timer beim Empfänger punkten würde.
Ein plötzliches Pop-up dürfte eher das Gefühl wecken, jetzt droht noch die Invasion der letzten Privatsphären im Netz. Entsprechend steigt die Nachfrage nach Adblockern, insbesondere auch bei den jungen Zielgruppen. Ihre Motivation zu blocken lässt sich so zusammenfassen: „Fast jeder versucht, etwas zu verkaufen.“
Botschaften in einem Werbekalender sind nicht nur gelernt, sondern werden auch gerne in Augenschein genommen. Nach dem Motto „Wie du mir – so ich dir“ erhält der Absender für dieses nützliche Präsent als Dankeschön mindestens Aufmerksamkeit und positiven Erinnerungswert – im Idealfall 365 Tage im Jahr.
Mit Blick auf die Marketingbedürfnisse empfiehlt sich der haptische Nützling als vielseitiger Werbebotschafter, der schon aufgrund seiner umfassenden Auswahl und insbesondere auch als Sonderanfertigung mit Fingerspitzengefühl auf Zielgruppe und Absender abgestimmt werden kann.
Die kreativen Möglichkeiten zur werblichen Veredelung reichen vom Einband bis ins Kalendarium, von der Stiftschlaufe bis zu Einsteckfächern. Dazu gesellen sich verschiedene Optionen in punkto Format, Größe, Gewicht und Materialien.
Als bedruckbares Werbemedium überzeugt der Papierkalender als Chamäleon, das in allen Farben leuchten kann oder in mannigfachen Zwischentönen dezente Zeichen setzt. Dank seiner haptischen Qualitäten umwirbt er nicht nur das Auge, sondern auch die höchst sensiblen Fingerspitzen, spürbar verstärkt z.B. mit Strukturmaterialen und besonderen Papierqualitäten, Relieflack, 3D-Effekten, Prägungen ...
Ein Vergnügen, den Empfängern zuzuschauen, wenn die Fingerspitzen unbewusst immer wieder über die Fühlflächen streiche(l)n. Ein Moment der wohltuenden Kontemplation und Entschleunigung, und das nicht nur zur Weihnachtszeit.
Autor: Richard Kastner
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